(CEA)
Collie Eye Anomaly

Eine angeborenes, erbliches, nicht fortschreitendes Syndrom, bei der es zur Missbildung der hinteren Gefäße des Auges und der Sehnervenpapille kommt.

Eine nicht aufzuhaltende Erkrankung, die zur vollkommenen Erblindung führt.

 Inzwischen gibt es die Möglichkeit den Nachweis des CEA-Gens per Bluttest festzustellen.

Es gibt hierbei 3 unterschiedliche Testergebnisse:

CEA - Normal =
das Gen ist nicht vorhanden

CEA - Träger/Carrier =
diese Hunde tragen das Gen auf einem oder beiden Chromosomen, sie sind jedoch nicht erkrankt und können auch nicht erkranken!

CEA – Befallen/Affekted =
diese Hunde tragen das Gen auf beiden Chromosomen und sind erkrankt!

 

(PRA)

Progressive Retina Atrophie

 Ist ein Sammelbegriff für erbliche, fortschreitende Netzhautdegenerationen, mit verschiedene genetische Ursachen und Mechanismen.

Die Netzhaut, die das empfangene Bild an den Sehnerv weiterleitet, löst sich langsam auf. Unaufhaltsame Erkrankung die zur Erblindung führt.


 

(Katarakt)
Grauer Star

 Bezeichnet man jede Trübung der normalerweise völlig klaren Linse. Die Trübung kann sehr unterschiedliche Ursachen (Trauma, Entzündung, Diabetes mellitus, Infektion, erblich) haben.



 
(Glaukom)
Grüner Star


Unter Glaukom versteht man einen Krankheitskomplex, der durch den Anstieg des inneren Augendruckes ausgelöst wird. Der erhöhte innere Augendruck führt zur Schädigung der sensiblen Netzhaut und des Sehnervenkopfes, aber auch zur Schädigung anderer innerer Augenstrukturen.

Man unterscheidet das Primärglaukom vom Sekundärglaukom.
Primärglaukome entstehen ohne vorbestehende Erkrankung des Auges und sind (vermutlich) erblich. Prädisponierender Faktor ist eine angeborene, erbliche Fehlentwicklung des Kammerwinkels.
Eine Fehlentwicklung des Kammerwinkels muss nicht zwingend zum Glaukom führen – wird jedoch als prädisponierender Faktor angesehen.




(MPP)
Membrana Pupillaris Persistens

Die Linse ist im embrionalen Entwicklungsstadium von einem Blutgefässnetz umgeben.
Der vordere Anteil des Blutgefässnetzes wird Pupillarmembran genannt.
In der Regel bilden sich diese Gefässnetze bis zum Zeitpunkt des Öffnens der Augen zurück.
Findet diese Rückbildung nicht vollständg statt, bleiben Gewebereste auf der Iris oder auf der Linse/Linsenkapsel bestehen.



(HD)
Hüftgelenksdysplasie

Eine Fehlbildung die den Oberschenkelkopf (Form und Größe) und/oder die Hüftgelenkspfanne (Form und Tiefe) betreffen kann. Es gibt auch Fälle, die anfänglich durch einen ungenügenden Gelenkschluss (loses Hüftgelenk) gekennzeichnet sind.
Die Bezeichnung umfasst die angeborene und erworbene Entwicklungsstörung der Hüfte, die in verschiedenen Graden auftritt.

A - Keine HD, die Hüften sind optimal

B - keine HD,  der Winkel ist nicht perfekt oder eine ganz leichte Deformierung

C - leichte HD, der Hund kann aber bei sehr guter Bemuskelung auch Hundesport betreiben
aber nicht zur Zucht eingesetzt werden

D - mittelschwere HD

E - schwere HD

 hier mehr zum Thema lesen

 

 (TNS)
Trapped Neutrophil Syndrom

TNS ist eine erbliche Erkrankung, bei der das Knochenmark weiße Blutkörperchen produziert, diese jedoch nicht an das Blut weitergegeben. Diese Welpen haben ein geschwächtes Immunsystem und sterben letztendlich an Infektionen, die der Körper nicht bekämpfen kann. Die Welpen erkranken meist noch, bevor sie vom Züchter abgegeben werden, sie sterben oder werden eingeschläfert. Selten erkranken sie erst später.


(CL)
Ceroid Lipofuscinosis

Eine seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung, sie ist nicht ansteckend, jedoch für das befallene Tier immer tödlich.

 

 MDR1-Gen
 
Das MDR1-Gen ist das Gen der sogenannten „Blut-Hirn-Schranke“ . Ein Schutz des zentralen Nervensystems vor schädlichen Fremdstoffen.

Hunde mit der MDR1-Erbvariante können auf bestimmte Medikamente Nebenwirkungen entwickeln.

 Ein defektfreier Hund ist MDR 1 +/+ 
und je nach Ausprägung des Defektes ist der Hund
MDR1 +/- (heterozygot) oder
MDR1 -/- (homozygot).

 Hunde mit einem MDR – Gendefekt / Genvariante sind nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtig, sie sind nicht krankt!!

 Jedoch ist es ratsam mit seinem Tierarzt darüber zu sprechen, um bei der Wahl von Medikamenten, (falls sie mal nötig sind) dies zu berücksichtigen!

 


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